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Ein (positiver) R├╝ckblick ├╝ber die Herbstsaison 2018: Ein Auf und Ab...
Verfasst von Obmann am 10.11.2018 um 09:33.

Rimser, Teufl, Unterbuchschachner, Hausberger, Schatz, Vukovic, Halbmayr, Dukic, Sebastian Stöckelmair, Patrik Arrer,….. das ist keine Mannschaftsaufstellung des SV Harreither, sondern die unglaublichen Ausfälle in dieser Saisonhälfte, inclusive 2 Kreuzbandrisse und Gehirnblutung!


Daher grenzte es fast an ein Wunder, dass Gaflenz nach sieben Runden die Tabelle anführte. Ohne Niederlage mit siebzehn Punkten eroberte der SVH den ersten Platz. In dieser ersten Halbzeit der Herbstsaison hatten die Oberösterreicher manchmal auch das nötige Glück, das in der 2. Saisonhälfte abhandenkam.  Mit dem Heimspiel gegen den damaligen Tabellenletzten Zwettl kam die negative Wende. Da unterlag der SVH auf eigener Anlage nach mäßiger Leistung  1 : 2, um daraufhin in Stripfing gegen den Ligakrösus (was Qualität des Kaders und das Budget betrifft) mit 0:6 unterzugehen.


Gegen Krems hätte man bereits wieder punkten können, aber in Kilb und Scheiblingkirchen hatte sich alles gegen den SV Harreither verschworen; in Kilb verschoss „Stradi“ den Elfmeter, Gaflenz ließ große Chancen auf die Führung aus und bekam wenige Minuten vor Ende den entscheidenden Gegegntreffer. In Scheiblingkirchen, gegen eine der Topmannschaften der Liga, führte der SVH, spielte gegen 10 Mann und erhielt in der Nachspielzeit durch eine mehr als fragwürdige Freistoßentscheidung das entscheidende Tor zur Niederlage. Das tat fürchterlich weh.


Doch die Mannschaft um Trainer Kogler zeigte unheimlichen Charakter, zeigte Moral und totalen Einsatz und ließ sich nie hängen. Im letzten Heimspiel gegen Langenrohr war die Leistung top und der SVH sicherte sich verdientermaßen drei Punkte, um dann im letzten Herbstspiel sensationell dem Tabellenzweiten Waidhofen/T. auswärts einen Punkt zu entführen.


Mit 21 Punkten belegt Gaflenz einen Platz in der ersten Tabellenhälfte, geht mit einem erfolgreichen Schuss Gelassenheit in die Winterpause und wird mit Zuversicht die Frühjahrsmeisterschaft starten.


Der gesamte Kader bildete eine geschlossene Einheit, mit Martin Teurezbacher hatte die Mannschaft auch den so notwendigen Führungsspieler, nachdem durch den tragischen Tod von Halenar dieser auch nur annähernd nicht ersetzt werden konnte. Durch die Verletzungsanfälligkeit von Torhüterroutinier Rimser bekam der sechzehnjährige Sebastian Bacher seine Chance, die dieser voll nutzte. Mit Markus Auer reift zudem ein Gaflenzer Torhütertalent heran.


Trainer Stefan Kogler schaffte durch seine Ruhe (diese herrschte aber auch weiterhin trotz der Niederlagenserie im Verein) den Turn around und dieser hat auch das notwendige Fingerspitzengefühl. Und trotz der Personalknappheit erfand er immer wieder eine Aufstellung, die konkurrenzfähig war. Noch vor geraumer Zeit wurde über einen eventuell zu großen Kader gesprochen, es kam ganz anders…… 


Bei den Juniors machte Trainer Othmar Stöckelmair aus der Not eine Tugend; so wurden die Jugendspieler Auer, die Rodlauer Brüder, Nikki Schnetzinger, Jakob Kammleitner zu wertvollen Stammspielern. Nach dem großen Aderlass im Kader im Sommer waren auch die Ziele (nach dem Meistertitel im Spieljahr 2017/18) natürlich weit niedriger gesteckt. In diesem Herbst verkam Trainer Stöckelmair zum „ärmsten Hund“ wegen der so enormen Knappheit an Spielern, er schaffte es aber immer, eine wettbewerbstaugliche (sehr junge) Truppe zu stellen. Mit sechzehn Punkten liegen die Juniors in etwa im Plansoll anhand der Personalien. Dank gebührt etlichen Spielern, die immer wieder in die Bresche sprangen und aushalfen. Da sollte der Verein im Winter reagieren müssen.


Die Nachwuchsteams unter der Leitung von Kristof Kalinski sind sportlich auf einem sehr guten Weg. 


Der Verein bedankt sich nun vor der Winterpause besonders bei Hauptsponsor Dr.Raimund Harreither für die so große Unterstützung!


Auch der Premiumpartner HKW ist eine wertvolle Stütze.


Die sportliche Führung mit Ing.Harald Schnetzinger, Ing.Markus Kellnreitner und Rainer Wöhrenschimmel leisten Großartiges, nicht vergessen darf man auch Sepp Rodlauer; er kümmert sich um die verschiedensten Angelegenheiten. Masseur Wolfgang Lumplecker ist ja vom Verein nicht mehr wegzudenken. All den weiteren Funktionären und Mitarbeitern gebührt größter Dank.


Nach einem turbulenten Herbst genießt der SV Harreither Gaflenz nun einige ruhigere Wochen! Indes arbeiten seit Monaten viele Personen an der Organisation der Internationalen Jugendtage mit dem Höhepunkt, dem Harreither-Hallenfußballfestival für Nachwuchsmannschaften und Seniorenteams in der Zeit zwischen 1. und 6.Jänner 2019.


Über 30 österreichische Bundes- bzw. Zweitbundesligisten nehmen daran teil, dazu Traditionsvereine wie der GAK und Exbundesligaclub Grödig; dazu namhafte befreundete Mannschaften der Nachbarschaft und der Region.



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